Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Alte Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar "Augustus und seine Zeit", Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autor des Buches “Der römische Prinzipat als Republik”, Prof. Dr. Helmut Castritius profilierte sich in der Geschichtswissenschaft durch Veröffentlichungen in Buchform, vor allem aber in Aufsatzform zu verschiedenen Themen wie z.B. Studien zu Maximinus Daia (1969), Korruption im Altertum (1982), Der römische Prinzipat als Republik (1982), Die Haltung Roms gegenüber den Juden in der ausgehenden Republik und Prinzipatszeit (1984), zu römischen Steininschriften (1977) und zum Ende der Antike am Oberrhein und der oberen Donau (1979). Des weiteren veröffentlichte er verschiedene Handbuchartikel und Aufsätze, z.B. in Historia, v.a. zu Numismatik und Geldgeschichte, zu alemannischer Ethnogenese (1990) und pannonischer Besiedlungsgeschichte (1995). Ebenfalls wirkte er als Rezensent einiger Fachbücher und ist Mitherausgeber verschiedener Handbücher, u.a. für Lehrer und auch für das Neue Lexikon des Judentums (1992). Diese lange (unvollständige) Liste von Veröffentlichungen und die Spezialisierung auf unterschiedliche Themenkomplexe der Alten Geschichte lassen Helmut Castritius als Experten seines Faches erscheinen. Um so erstaunlicher ist es, daß ihm und seinem Buch “Der römische Prinzipat als Republik” in Fachkreisen auf den ersten Blick der Ruf vorauseilt, völlig abwegige Thesen zu vertreten. Im ersten Teil dieser Arbeit wird nun versucht, diese angeblich so abwegigen Thesen von Castritius herauszuarbeiten, allerdings auf die Regierungszeit des Augustus beschränkt. Um eine Einschätzung seiner Thesen vornehmen zu können, wird die Argumentationskette des Autoren ausführlich dargestellt, wobei das Hauptaugenmerk auf drei Kernpunkte der Macht des Augustus gelegt wird, auf die tribunicia potestas, das imperium proconsulare und auf die Kollegialität in den Ämtern. Im Anschluß daran wird versucht, sich kritisch mit Castritius’ Argumentationsweise auseinanderzusetzen. Dieser Arbeit wurde nicht zum Ziel gesetzt, die Forschungsgeschichte der Diskussion um den Charakter des Prinzipats als Monarchie, Dyarchie, Republik oder einer Staatsform sui generis herauszuarbeiten, sondern um neben der Darstellung der Thesen von Castritius, einen Versuch zu wagen, den Umgang der Geschichtswissenschaft mit der Theorie eines Vertreters ihrer Zunft exemplarisch ein wenig zu erhellen. Daher wird im folgenden Kapitel versucht, den Stellenwert des Buches “Der römische Prinzipat als Republik” in der Geschichtswissenschaft abzuschätzen.

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